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Am Freitag, 18. September 2009, hielt der russische Minister für Tele- und Massenkommunikation, Igor Shchegolev, im Rahmen der Generalversammlung des Kooperations-Rats Schweiz|Russland einen Vortrag in deutscher Sprache über die Situation auf dem Informationsmarkt Russlands.
Zahlreiche Repräsentanten aus schweizerisch-russischen Politik-, Wirtschafts- und Medienkreisen hatten sich im Zürcher „Haus zum Rüden“ versammelt, um der Rede des prominenten Gasts beizuwohnen, der eigens für den Vortrag aus Russland in die Schweiz angereist war.
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Dr. Werner Stauffacher, Minister Igor Shchegolev
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Nach einleitenden Worten seitens des Präsidenten des Kooperations-Rats, Dr. Werner Stauffacher, referierte Minister Igor Shchegolev über Russland und seine Medien.
Als erstes kam er auf den freien Zugang zu Technologien, zum Internet, zu globalen wissenschaftlichen Netzen, zu Fernstudienzentren und Massenmedien, zu elektronischen Bibliotheken und Informationssystemen zu sprechen. Dieser Zugang werde helfen, das riesige kreative Potential von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, die in der Russischen Föderation leben, zu entwickeln. Nur so werde Russland in diesem Jahrhundert leben können. Gute Verbindung zu jedem Punkt des Landes und der Welt, Zugang zu modernen Informationsnetzen, Ressourcen – das sei Freiheit, so Shchegolev. Dabei gebe es in Russland kein gefiltertes Internet, wie in manchen anderen Ländern.
Wie Shchegolev ausführte, sind seit dem Ende des letzten Jahrhunderts in Russland erfolgreich Massenmedien tätig, an denen ausländisches Kapital beteiligt ist. Auch sei das aktuelle Gesetz über Mittel der Massenmedien eins der liberalsten überhaupt. Was den Übergang zur digitalen Übertragung angehe, so verfolge Russland die Praxis der Digitalisierung des Fernsehens aufmerksam mit und sei bemüht, sowohl aus den Fehlern der amerikanischen Kollegen zu lernen als auch die positiven Erfahrungen der Europäer zu nutzen.
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Minister Igor Shchegolev
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Dr. Walter Fetscherin
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Roman Berger
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Laut Shchegolev gibt es in Russland mehr funktionierende Mobiltelefone als Bürger. Alle Schulen des Landes haben Zugang zum Internet, es entstehen laufend wissenschaftliche Zentren und es entwickelt sich eine starke Informationstechnologie-Branche. Russland habe, so Shchegolev, eine erstaunliche intellektuelle Tradition und zudem die weltbesten Ressourcen an wissenschaftlichem Kader, Innovatoren und Erfindern.
Angesprochen auf die Redefreiheit in Russland, deren Existenz vom Westen oft in Frage gestellt wird, erklärte Shchegolev, in Russland gebe es - nebst dem normalen Fernsehen - die Möglichkeit, Internet zu benutzen und ausländische Sender zu sehen, womit „absolut jede Information“ gewonnen werden könne.
Im Anschluss an die Diskussion gab Igor Shchegolev dem Schweizer Fernsehen ein Interview für die Sendung „Rundschau“.
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Minister Igor Shchegolev im Interview mit SF
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Später bekamen die Gäste die einmalige Gelegenheit, mit dem russischen Medienminister ihre persönlichen Meinungen auszutauschen und ihm konkrete eigenen Fragen zu stellen.
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Vitaly Ivanov, Minister Igor Shchegolev
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Dr. Walter Fetscherin und Minister Igor Shchegolev
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Werner Stauffacher hob die grosse Bedeutung des Besuchs eines führenden russischen Politikers in der Schweiz hervor: "Wir stehen ein für eine Annäherung der Länder alleine schon deswegen, weil unsere Staaten einander in vielem ähnlich sind. Uns stehen alle Möglichkeiten offen für eine Zusammenarbeit, die beiden Seiten nützt." Igor Shchegolev bezeichnete seinerseits seine Anwesenheit an der Jahresversammlung des Kooperations-Rats Schweiz|Russland als sehr nützlich für die „Entstehung eines objektiven Eindrucks voneinander und für die Erreichung des gegenseitigen Verständnisses“.
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Minister Igor Shchegolev, Dr. Werner Stauffacher
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Siehe hierzu auch:
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